Hype Hot Shot, Verpackung

Technische Daten:

Hersteller: Hype / Kyosho
Modell: Hot Shot
Maßstab: 1:10
Gattung: 2WD Stadium Truck
Länge: 394mm
Breite: 295mm
Gewicht:
Antrieb: Elektro
Preis 69,- €

Das Modell gefällt mir auf den ersten Blick. Auch der Preis ist sehr günstig. Doch schon nach kurzer Zeit fällt auf, das der günstige Preis doch einige Nachteile mit sich bringt.

 

Setup 1:

Hype Hot Shot,   Chassis

Zu aller erst fällt der doch sehr schwächliche Serienmotor auf. Kaum Durchzug und schon bei der geringsten Steigung blieb er stehen. Genauso war es in der Wiese, obwohl diese frisch gemäht ist, ist kein Vorwärtskommen möglich.

Setup 2:

Der Blechmotor wird gegen einen Graupner 600 EcoRace getauscht. Dieser Motor bietet sehr viel mehr Drehmoment und bleibt aufgrund des eingebauten Lüfters deutlich kühler als der Serienmotor. Dann muss ich nach wenigen weiteren Fahrten feststellen, das die Dämpfer undicht sind. Ich probiere mehrmals diese wieder abzudichten, allerdings gelingt dies nicht. Von meinem Modellbauhändler wird das Fahrzeug daraufhin auf Kulanz direkt und komplett umgetauscht. Danke für den hervorragenden Service. Aber leider stellen sich auch beim zweiten Fahrzeug die gleichen Mängel wieder ein. Ich baue auch hier den 600er Motor ein und betreibe die Dämpfer von nun an einfach als Reibungsdämpfer. Leider ist das Drehmoment des Graupnermotors doch deutlich höher, so das unter Last die Vorderachse deutlich entlastet wird. Somit ist es fast unmöglich Kurven zu fahren. Das Fahrzeug untersteuert einfach gnadenlos. Erst bei weniger als Halbgas reagiert er auf Lenkbefehle, nicht gerade vorbildlich.

Hype Hot Shot, Hinterachse

Setup 3:

Wieder einmal teste ich einen andren Motor, den 650er von Hopf. Der Motor dreht deutlich niedriger als der 600er Graupnermotor, hat aber noch mehr Drehmoment. Somit ist keine Steigung mehr zu steil, kein Gras zu hoch. Doch nach kurzer Zeit stellt sich ein neues Problem ein. Der Mitnehmer eines Ritzels auf der Getriebewelle rutscht durch. Beim Öffnen muss ich leider feststellen, dass die Mitnehmeraussparung im Ritzel ausgeschlagen ist. Auch hier bringt der Austausch nur kurzzeitige Besserung. Die Konstruktion scheint den auftretenden Kräften einfach nicht gewachsen zu sein. Ein zwischenzeitliches Rückrüsten auf den drehmomentschwächeren 600er bringt auch keine Besserung. Dann kommt ein neues Problem hinzu. Die Zahnräder im Differential sind abgenutzt. Auch hier zeigen die neu beschafften Ersatzzahnräder schon nach kurzer Zeit deutliche Ermüdungserscheinungen. Da das Fahrverhalten des Hot Shot eh problematisch ist, entschließe ich mich, das Differential zu sperren. Dazu wird es mit 5-Minuten-Epoxi ausgegossen. Dadurch verhindere ich weiteren Verschleiß. Außerdem verhindere ich so ein unkontrolliertes Durchdrehen des entlasteten Reifens. Und als dritter Grund, durch die gesperrte Antriebsachse lässt er sich auf losem Untergrund, wie z. B. auf Sportplätzen, schön im Drift bewegen.

Doch der Verschleiß und der Wartungsaufwand für das Auto nerven mich. Inzwischen zeigen auch die Antriebsknochen und die Differentialabgänge deutliche Verschleissspuren und auf 3 gefahrene Akkuladungen kommt mindestens 1 Stunde schrauben.

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